Mein Bullet Journal von LYX – Abschied tut weh

Mein neues Bujo ist jetzt schon fast 2 Monate alt und ich habe euch noch gar nicht mein abschließendes Urteil über seinen Vorgänger mitgeteilt.

In meinem Halbzeitbericht habe ich euch ja schon gesagt, was mir gefallen hat und was nicht. Jetzt steht es im Regal neben seinem Vorgänger und ich habe mich schnell an das neue gewöhnt.

Leider muss ich sagen, dass mir jetzt so einiges doch nicht gefällt. Das liegt aber wohl eher am Vergleich mit meinem jetzigen.

Meckern auf hohem Niveau

Bevor ich hier meine Meinung sage, muss ich ehrlich zugeben, dass es wirklich Meckern auf hohem Niveau ist. Für mich jedenfalls.

Hersteller wie paperblanks, Nunaa, Lemome, Leuchtturm und Co. sind darauf spezialisiert, hochwertige Notizbücher herzustellen. Das ist ihr Hauptgeschäft. LYX macht in Büchern. Wundervollen Büchern. Dinge, wie dieses Bullet Journal sind eine Zugabe. Ein Geschenk an die Fans. Und dafür sollten wir dankbar sein.

Eine kleine Zusammenfassung

Das Bullet Journal ist ein Softcover und ein Goodie zu einer Buchreihe. Als erstes habe ich das dazugehörige Gummiband entfernt. Schon bevor ich das Buch nutzte, hat es ins Cover geschnitten. Jetzt, zum Ende, hätte es den Einband sicher beschädigt. Ich habe von anderen Nutzern gehört, dass sie dieses Problem nicht haben. Es scheint also kein generelles Problem zu sein.

Als Bullet Journal ist es natürlich in dotted, also gepunktet. Leider waren einige Seiten nicht sorgfältig genug verarbeitet und die Punktereihen nicht regelmäßig. Auf einigen Seiten war dadurch der Rand unregelmäßig. Na und …

Das Papier war, für meine Ansprüche, dick genug. Allerdings hatte ich mit einigen Stiften Probleme beim Schreiben. Die Tinte trocknete schlecht. Das Papier fühlte sich auch etwas glatter an, vielleicht hatte es eine Beschichtung. Einige Stifte, wie Brush Pens, haben sehr durchgeblutet. Allerdings machen sie das auch bei einem höherwertigen Leuchtturm. Kleben, Stempeln und Zeichnen ging aber sehr gut. Die Stempel, auch wenn sie von schlechterer Qualität waren, waren immer schön klar zu sehen. Das Papier hat sich vom Kleber nicht gewellt.

Der Buchrücken hat sich nach einiger Nutzung verzogen. Er klappte etwas um und dadurch sah das ganze Buch schief aus. Ich vermute, das war auch der Grund für die Leseknicke im oberen Teil des Buches. Unten sind sie nämlich nicht gewesen.

Mein Fazit

Eine 100 prozentige Zufriedenheit wird wohl kein Journal erreichen. Jeder Nutzer hat seine Ansprüche und die erfüllt eben nicht jedes Buch. Das Bullet Journal von Lyx ist bisher mein 4. Hersteller, den ich zum Vergleichen heranziehen kann.

Meiner Meinung nach, ist es ein wunderschönes Buch. Für Fans der Buchreihe ein Goodie, dass in keinem Regal fehlen darf. Für Einsteiger sehr gut geeignet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Nicht jeder möchte 20 – 30 € für ein Notizbuch ausgeben. Man sollte allerdings auch beachten, dass man für ca. 10 € kein High-Class-Notizbuch erwarten kann.

Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses hier als Bullet Journal zu nutzen. Ich konnte mich ausprobieren. Es hat mich jeden Tag begleitet und wurde auch mehrmals täglich in die Hand genommen. So sieht es auch aus. Und so soll es auch sein.

Ein Bullet Journal ist ein täglicher Begleiter, mit dem gearbeitet wird. Das sollte man nicht vergessen.

Ich kann es mit gutem Gewissen empfehlen und freue mich für jeden, dem es den Start mit dem eigenen ersten Bullet Journal erleichtert.

Meine allerletzte Seite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.