Zitronengelb von Stefanie Brunswick oder die zitronengelbe Versuchung für mich

Ich finde es immer etwas schwieriger, über eine Autorin zu schreiben, die ich noch nicht kenne. Natürlich kann ich nicht alle Bücher lesen, so gerne ich das auch möchte. Aber Zitronengelb ist schon auf meinem Reader. Bitte nicht weitersagen, sonst könnte man denken, ich bin ein Büchermessie. Bin ich, muss aber keiner wissen. Was sollen denn sonst die Leute denken?

Mein innerer Stalker war wieder unterwegs

Unbekannte Autorin heißt? Klar, die kleine Heike stalkt wieder. Aber keine Panik, ich bin ganz harmlos. Denke ich!?

Was ich so gefunden habe, lässt mich die Autorin sehr sympathisch finden und ein kleines bisschen verrück. Das zeigt schon ihr Foto oben. (Hab ich übrigens gemopst. Von ihrer Homepage.) Was die Leute da wohl so gedacht haben. Jetzt dreht sie völlig ab. Die spinnen, die Deutschen. So habe ich mein Auto noch nie geputzt. Wahrscheinlich irgendeine Mischung von allem.

Sie hat mir verraten (wenn ihr auf ihre Seite geht, verrät sie es euch auch), dass Englisch und Mathe ihre „Lieblingsfächer“ waren. Natürlich in Anführungsstrichen. Beim Lesen habe ich schon geschmunzelt. Englisch – sie lebt in London und spricht den ganzen Tag englisch. Ob ihre Kinder auch deutsch können? Und Mathe ist natürlich auch lustig. Sie schreibt nämlich auch, sie hätte mal als Buchhalterin gearbeitet. Mmh, vielleicht macht sie es ja darum nicht mehr?

Zitronengelbe Träume am Ende der Welt

Das Cover allein animiert doch schon zum Kauf. Oder etwa nicht? Obwohl ich mir schon die Frage stelle, warum zitronengelb? Liebt sie Zitronen? Ich übrigens auch. Egal, ob als Bonbon oder Tee, Zitronen gehen doch irgendwie immer. Was hat es mit diesen Zitronen auf sich? Geht es überhaupt um Zitronen? Wird das im Buch aufgelöst? Ich muss es also doch lesen. Aber wann?

Auf jeden Fall geht es um Liebe und um Verwicklungen und um Australien und um Schildkröten und um 2 Menschen und wahrscheinlich darum, dass ich dieses Buch endlich lese.

Während des Stalkens und Schreibens bin ich nämlich immer neugieriger geworden. Während ich das hier schreibe, musste ich ständig unterbrechen, um mir das E-Book zu kaufen, mir die Rezensionen durchzulesen, durch Facebook zu scrollen, ob schon wer was über das Buch gesagt hat. Ok, ich gebe es zu, ich habe sogar schon ins Buch reingelesen.  

Mehr gibt es eigentlich auch nicht zu sagen. Allein die Schnipsel machen neugierig, die guten Meinungen noch mehr und jetzt lassen wir mal die Autorin selbst etwas sagen.

(schnappt sich den Reader und verschwindet auf die Couch


10 Fragen an… Stefanie Brunswick

1. Wie bist du auf die Geschichte gekommen? Hat sie dir jemand ins Ohr geflüstert? Hast du sie geträumt?

Haha! Ich habe die Geschichte zu einem gewissen Teil gelebt. Ein Großteil der Story spielt in Australien. Ich reise selbst sehr gerne und bin einst als Backpacker durch Oz gezogen. Irgendwann kramte ich meine alten Reisetagebüchern heraus und las sie. BÄNG! Plötzlich war der Plot in meinem Kopf. Dann habe ich diese fiktive Geschichte mit wahren Orten und Begebenheiten vermischt.

2. Schreibst du hauptberuflich oder hast du noch einen Brotjob? Wenn ja, verrätst du ihn?

Ich arbeite selbständig als Übersetzerin und bin Mutter von zwei kleinen Monstern.

3. Was liest du selbst gerne? Hast du vielleicht sogar einen Lieblingsautor?

Ich mag Liebesromane/New Adult sehr gerne (Ich schreibe ja selbst in dem Bereich) aber auch Fantasy. Es gibt so viele Autoren, die ich gerne mag. Da fällt es mir schwer, einen hervorzuheben.

4. Schreibst du immer nur an einem Buch oder hast du mehrere Ideen, die gleichzeitig aufs Papier gebracht werden wollen?

Ich schreibe überwiegend an einer Geschichte, um mich darauf zu konzentrieren. Hin und wieder fallen mir aber Szenen für etwas anderes ein und dann schreibe ich das separat auf.

5. Wie ist das so mit dir und deinen Protagonisten? Von anderen Autoren höre ich ja oft, dass sie zuweilen schon recht schwierig und aufmüpfige sein können.

Das kann ich bestätigen. In Zitronengelb war es Jamie, der sich so sehr verselbstständig hat, dass ich mehrere Kapitel umschreiben musste. In meinem neuen Projekt ist es Charlie, die ständig ihren Charakter wechselt.

6. Weißt du noch, wann du das erste Wort zu Papier gebracht hast?

Nö. An das aller erste Wort – ever – kann ich mich nicht erinnern. Aber das erste Wort für meinen Debütroman wurde am 12.03.2018 getippt. Ich weiß es so genau, weil es ein Tag vor dem Geburtstag meiner kleinen Tochter war und ich wirklich alles andere zu tun hatte, als einem dummen Hirngespinst (wie z.B. einen Roman schreiben) hinterherzujagen.

7. Wer darf als allererstes lesen, was du geschrieben hast? Und wann? Wenn alles fertig ist? Mittendrin?

Meine Schwester darf das, wenn die erste Fassung fertig ist. Ich nerve sie aber auch gerne mal vorher schon mit Fragen.

8. Welches Buch könntest du immer und immer wieder lesen?

Eins??? Ähm … Okay, dann „The Notebook” von Nicholas Sparks

9. Wenn der Leser dein Buch gerade gelesen hat, was wäre deine erste Frage?

Und? Wie fandest du es?

10. Eine Frage habe ich noch …. Kannst du dein Buch in einem Satz beschreiben?

Eine bildgewaltige Reise, bei der es natürlich um die Liebe geht, aber auch um den Weg des Erwachsenwerdens und die eine große Frage: Was erwarten wir vom Leben?

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