Und wieder ein Buch von Franka Bloom, das mich vollkommen mitnimmt. Kennt ihr ihr Buch „Was geht, Annegret?“ schon? Ihr müsst es unbedingt lesen und dieses hier natürlich auch.
Was eigentlich ein entspannter Urlaub sein sollte, wird für Netti zu einer Reise in die Vergangenheit ihrer Eltern und gleichzeitig in ihre eigene Zukunft. Doch bevor es überhaupt so weit ist, gibt es jede Menge zu erleben. Momente zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken. Netti lebt, fühlt, stolpert durchs Leben und ich war vom ersten Wort an mittendrin.
Das ist mein zweites Buch von Franka Bloom und ich liebe es. Ich war sofort wieder drin in dieser Welt aus Alltag, Familie und echten Gefühlen. Nichts wirkt konstruiert, nichts übertrieben. Einfach Leben..
Es aus der Hand zu legen war kaum möglich. Und je weiter ich gelesen habe, desto langsamer wurde ich, weil ich nicht wollte, dass die Geschichte endet.
Franka Bloom hat es wieder geschafft, ein ganz alltägliches Thema mit unglaublich viel Humor und Feingefühl zu erzählen. Es gibt hier kein klares Gut oder Böse, kein Richtig oder Falsch. Nur Menschen, wie sie sind. Mit all ihren Ecken, Kanten und Gefühlen. Genau das hat mich so berührt. Ich konnte mich in so vielem wiederfinden und habe mich stellenweise komplett in der Geschichte verloren.
Und vielleicht liegt genau darin ihre besondere Stärke. Ich durfte sie vor einiger Zeit auf der Buchmesse in Leipzig für ein Interview treffen und habe das Gefühl, dass ganz viel von ihr selbst in ihren Geschichten steckt. In jedem Wort, in jeder Figur.
Und genau das macht ihre Bücher für mich so besonders
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| Titel: Andere nennen es Urlaub Autor: Franka Bloom Erschienen: März 2026 | Herausgeber: Rowohlt Verlag Seiten: 384 ISBN: 978-3-499017520 |
